// FESTIVE 500

TAG 1

0 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 2

60 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 3

135 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 4

202 von 500km

Völlig erschöpft, müde, ich spüre Teile meines Körpers, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe. Der heutige Ruhetag ist offensichtlich dringend nötig. Wie man sich nach einer Runde Radfahren so schlapp fühlen kann, ist mir ein Rätsel. Ein noch größeres Rätsel ist, was will mein Körper von mir? Und dieses … Knie …

Jana fühlt sich auch ein wenig müde und hat leichten Muskelkater, aber im Vergleich zu mir scheint sie in Topform zu sein.
// FESTIVE 500

TAG 5

202 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 6

281 von 500km

Buddy, can we go out and ride tonight…?

Nein, leider nicht, Lefty. Mein Knie beschwert sich wieder und außerdem habe ich mir gestern einen Nerv eingeklemmt und mein Rücken tut weh.

Also: Sofa und gut is.

Jana fuhr solide 40 km auf Zwift neben dem Sofa. Als guter Ehemann habe ich sie mental und mit nachgefüllten Bidons unterstützt.

Ich will wieder raus und Rad fahren… Aber ich muss auf meinen Körper hören.

// FESTIVE 500

TAG 7

321 von 500km

Es ist Tag 7 der #festive500 Challenge und während ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Sofa und lege mein Bein hoch. An meinem Knie hat sich nichts geändert, also war’s das mit der Challenge für mich. Diese wunderbare Frau an meiner Seite ist aber noch am Start. Sie hat 387/500 km geschafft und hat gerade die Idee in den Raum geworfen, die restlichen Kilometer morgen auf Zwift in zwei Etappen zu fahren. Ich habe nichts als Bewunderung für sie übrig. Ja, drinnen ist es nicht kalt und windig, aber bei der Monotonie auf dem Rollentrainer würde ich nie mehr als 2 Stunden fahren.

Ich bin sehr gespannt, ob Jana das morgen schaffen wird. Ich glaube fest an sie, und wenn es nicht klappt, wird sie in diesen 8 Tagen so viele Kilometer gefahren sein wie nie zuvor.

// FESTIVE 500

TAG 8

387 von 500km

Frohes neues Jahr. Tag 8 der #festive500 und damit der letzte Tag. Björn konnte leider nicht weiterfahren, seine Herausforderung war nach 280km vorbei. Das lag an seinem schmerzhaften Knie. Aber man muss auf seinen Körper hören.

Das bedeutete: noch 120 km zu fahren.

Drinnen war meine bisher längste Fahrt 50 km lang gewesen. Obwohl man nicht den Elementen ausgesetzt ist, ist das Fahren im Freien ein bisschen aufregender und abwechslungsreicher.

Voll motiviert fuhr ich die ersten 61 km, aß ein Stück Kuchen und begann die zweite Fahrt.

Nach 4 1/2 Stunden Fahrt war ich fertig.

Schließlich hat mit 511 km zumindest einer von uns die Herausforderung gemeistert. Wir sind beide stolz auf uns – denn so viele Kilometer am Stück sind wir noch nie gefahren und ich habe erst diesen Sommer richtig mit dem Radfahren angefangen.

Mal sehen, ob wir es nächstes Jahr wieder versuchen werden, auf jeden Fall freuen wir uns auf ein 2021 mit viel Zeit auf dem Rad!