In unserem letzten Blogpost erzählten wir dir von unserem ersten Bikepacking-Abenteuer. Im Vorfeld überlegten wir ausgiebig, was wir mitnehmen wollen, und wie wir das Ganze an unseren Fahrrädern verstauen könnten.

Mit ein paar Wochen Abstand zu der Reise, wollen wir ein Fazit ziehen. Was war sinvoll und was unnötig. Was würden wir wieder so machen und was anders, all das in diesem Artikel.

DIE TASCHEN-FRAGE

Wie viele Taschen brauchen wir? Und wie groß müssen diese sein? Wenn man das erste Mal unterwegs ist, oder es plant unterwegs zu sein, stellt man sich eine Menge Fragen.

Wichtig: Wasserdicht, denn deutsche Spätsommer bedeuten wettermäßig auch Herausforderung. Auf die Sonne kann man eben nicht immer zählen.

Außerdem möglichst geräumig, aber nicht zu groß. Schließich wollen wir uns auf das Nötigste reduzieren und nichts mitnehmen, was unnötig ist.

DIE WASSER-FRAGE

Während des Radfahrens genug zu trinken ist nicht immer so einfach, sollte aber nicht unterschätzt werden.

Aufgrund der Taschen entschieden wir uns für je zwei Flaschen von Fidlock mit je 590 ml. Durch das Magnetsystem haben sie den Vorteil, auch bei wenig Platz nutzbar zu sein. Keine platzeinnehmenden Flaschenhalter und durch den Deckel bleibt das Mundstück bei jeder Witterung frei von Dreck.

DAS SET-UP

Welche Taschen hat Jana genutzt?

Das Rad bietet viele Anbaupunkte am Rahmen und an der Gabel, dadurch konnte ich, obwohl ich nur einen 52er Rahmen fahre, eine große Rahmentasche nutzen und meine Trinkflaschen an der Gabel befestigen.

– Apidura Expedition Full Frame Pack (6l)
– Apidura Expedition Saddle Pack (17l)
– Apidura Expedition Top Tube Pack (1l)
– Apidura Backcountry Food Pouch (1.2l)

What's in my bag?

Das Problem, mehr mitzunehmen als man braucht, ist ziemlich einfach und wohl jedem bekannt. Aber auf manches möchte man ja auch nicht verzichten. Am wichtigsten sind natürlich die Snacks. Bei den Hygiene Artikeln setze ich auf kleine Versionen und Abgefülltes.

Essentielles


Muc Off C3* Ceramic Lube Wet // Geldkarten & Bargeld (Ögon Smart Case Original) // Beleuchtung (Light & Motion Vis Pro 100 Trail & Vis 180 Pro) // Desinfektionsmittel // Taschentücher // 2x Fahrradschlauch

Kleidung


Elektronik


iPhone Ladekabel // XLayer Powerbank Micro 5.000 // Wahoo ELMNT Roam Ladekabel // Ladekabel Licht // Ladekabel Apple Watch (vergessen!) // Wahoo Pulsmesser

Essen / Snacks


Halsbonbons // Clif Bloks Energy Chews Mountain Berry // Diverse Protein- und Energy Riegel // Gesalzene Nüsse // Vegane Chili-Mayonaise // Isostar Powertabs Cranberry

Hygiene


Antibacterial Chamois Cream – Pour Femmes // Duschgel // Hydrophil Zahnbürste // Shampoo & Trockenshampoo // Zahnpastatabs für 2 Personen // FFP 2 Masken // Haarbürste // Sonnencreme LSF 50 // Taschentücher // Deo // Gesichtscreme

Notfallset


Anti-Zecken und Mücken Spray // Zeckenzange // Wunddesinfektion // Schmerztabletten // Hygiene-Tücher bzw. Babytücher

DAS SET-UP

Welche Taschen hat Björn genutzt?

Mein Grail ist nicht das ideale Rad für Bike-Packing, da wenig Anbaupunkte vorhanden sind und der Lenker nicht wirklich geeignet für Taschen ist. Für diese Tour waren die Möglichkeiten ausreichend, wenn wir allerdings noch ein Schlaf-Setup mitnehmen müssten, würde das schwierig werden. Ob ich irgendwie eine Lenkertasche befestigen könnte, müsste ich ausprobieren.

Apidura Expedition Frame Pack (3l)
Apidura Expedition Saddle Pack (17l)
Apidura Backcountry Downtube Pack (1.8l)

What's in my bag?

Das Problem, mehr mitzunehmen als man braucht, ist ziemlich einfach und wohl jedem bekannt. Aber auf manches möchte man ja auch nicht verzichten. Am wichtigsten sind natürlich die Snacks. Bei den Hygiene Artikeln setze ich auf kleine Versionen und Abgefülltes.

Essentielles


Halsbonbons // Fahrradschloss // Geldkarten // Ausweis // Smartphone

Kleidung


Windweste // 1 langes Trikot // 2 kurze Trikots // Regenhandschuhe // Baselayer // Beinlinge // Armlinge // Mütze // Loop // 2 Bibs // T-Shirt // Longsleeve // Jeans // 3 Boxers // 3 Paar Socken // Helm + Sonnenbrille // Windjacke // Fahrradschuhe // Flip Flops

Werkzeug


Reifenheber // Schläuche // Luftpumpe // Multitool

Elektronik


Kamera // Objektiv // Speicherkarten // Kamera-Akkus // Solar-Powerbank // iPhone Ladekabel // Wahoo Elemnt Roam Ladekabel // Ladekabel Licht // Wahoo Pulsmesser // Vorder- und Rücklicht (Light & Motion Vis Pro 100 Trail und Vis 180 Pro)

Hygiene


Chamois Creme // FFP-2 Masken // Muc-Off Amino Recovery Balm // Allergietabletten // Schmerzsalbe // Gesichtscreme // Deo // Zahnbürste

FAZIT

Nach diesen (ewig langen) Listen mal etwas zusammengefasst, was würden wir beim nächsten Mal ändern?

Generell hatten wir wohl etwas zu viel Kleidung dabei. Bedenkt man, dass wir Waschgelegenheiten hatten, hätte da weniger gereicht. Manche Teile waren auch aufgrund des Wetters unnötig, sowas ist aber ja oftmals vorher nicht sicher abzuschätzen. Also da lieber zu viel dabei haben.

Jana ist der Meinung, sie hätte ihre Top Tube Bag nicht wirklich gebraucht. Praktisch ist sie, aber alles was sie darin hatte, hätte sie wohl auch im Trikot verstauen können.

Wo wir gerade bei Taschen sind, ich habe auf jeden Fall eine Food Pouch auf meiner Liste für’s nächste Mal. Ich muss mal mit Janas Pouch testen, wie ich die gut an meinem Lenker befestigen kann, aber praktisch sind diese Pouches schon sehr. Mehr Essen in greifbarer Nähe haben, ein zusätzliches Getränk transportieren oder etwas Technik im Schnellzugriff haben, all das wäre möglich damit.

Auch würden wir unser Erste Hilfe Kit erweitern, Pflaster und eine Wärmedecke sollten wir vielleicht für den Fall der Fälle dabei haben.

Du hast auf unseren Listen vermutlich viele Ladekabel gesehen, da wollen wir uns informieren, ob es da kleine, transportable Möglichkeiten gibt, diese durch Multi-Adapter zu ersetzen um mehrere Geräte an einer Steckdose zu laden ohne eine sperrige Mehrfachsteckdose mitnehmen zu müssen. Bisher sind wir da leider nicht fündig geworden.

Eine weitere wichtige Anschaffung, die für uns auf der Liste steht (besonders wenn wir nächstes Jahr mit Zelt und co unterwegs sein wollen) ist ein Leatherman (oder ein ähnliches Multi-Tool). Da haben wir schon angefangen uns zu informieren und es ist spannend, wie nerdig dieses Thema ist und was diese Tools alles können bzw. bieten.

Als wir gestern über dieses Resume sprachen, kamen wir überein, dass das allerwichtigste eine Sache war, die Chamois Creme. Damit hätten wir nicht wirklich gerechnet, da wir sonst nie wirklich welche benutzen, aber ab ca. Mitte Tag 2 war sie doch eine wirklich gute Begleiterin.

Wir hoffen, diese Infos helfen dir als Inspiration oder beim Planen deiner ersten Bikepacking-Tour. Hast du noch Fragen zu einem der Punkte? Hast du noch weitere Tipps oder findest du, dass etwas wichtiges fehlt? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!