Zwei sehr unterschiedliche Schlösser

Werne

Nordrhein-Westfalen, Deutschland


DISTANZ


40,8 km

HÖHENMETER


210 m

Unbefestigt


19,84 km

SINGLETRAIL


3,14 km

Eins sei im Vorhinein gesagt, das hier ist keine unglaublich lange oder schwierige Route. Es sind entspannte 40 Kilometer, die zum Verweilen und Bestaunen der Highlights einladen. Da für uns das Entdecken neuer Orte oder Wiederentdecken bereits bekannter Orte immer dazu gehört, ist dies eine kurze Strecke ganz nach unserem Geschmack.

Um die Route für viele Menschen zugänglich zu machen, startet sie am kleinen Bahnhof in Werne und führt dann entlang des Werner Stadtwaldes, vorbei am Schulzentrum und dem Krankenhaus auf den Weg.

Bereits nach wenigen, wirklich sehr wenigen Kilometern kommst du am ersten Highlight vorbei. (Nicht für uns persönlich, da wir keinen Alkohol trinken.) Für dich könnte die Kornbrennerei Ehringhausen jedoch interessant sein. Hier kannst du im Hofladen in der Auswahl der Liköre, Weinbrände und Gins stöbern, oder im Vorfeld eine Tour durch die Brennerei inklusive Verkostung buchen.

Weiter geht es inmitten von Feldern, Wiesen und Wäldchen. Am Rande Südkirchens entlang und durch das kleine Naturschutzgebiet Bakenbusch. Nach ca. 13 Kilometern erreichst du den südlichen Eingang des Nordkirchener Schlossparks. Durch schöne Waldwege geht es weiter zum Schloss Nordkirchen. Während du das Schloss schon sehen kannst, passierst du die Oranienburg, bevor dich dann die Stufen am Wassergraben vor dem Schloss zum Pausieren und Träumen einladen.

Die nächsten Kilometer führen dich wieder durch die typische Münsterlander Gegend: Felder, Wiesen und Wälder. Nach insgesamt knapp 30 Kilometern erreichst du Schloss Westerwinkel. Es kommt nicht so massiv, riesig daher wie Schloss Nordkirchen, es hat einen ganz eigenen Charme. Uns gefällt es viel besser als Schloss Nordkirchen. Wir mögen es eher low-key. Um Schloss Westerwinkel hinter dir zu lassen, geht es über den Golfplatz, auf Wegen natürlich, weiter.

Nach einem weiteren Kilometer fährst du an der Horne-Quelle vorbei. Eine Bank lädt zum Pausieren ein, aber das hattest du ja gerade erst. Also weiter, auf der Waldautobahn. Vorbei an einer Stempelstelle des Jakobswegs führen dich die letzten 10 Kilometer wieder zurück zum Bahnhof in Werne.

EMPFEHLUNG


Brennerei Ehringhausen

Eine lokale Kornbrennerei, die mit viel Leidenschaft neue Geschmacksrichtungen für Brände und Liköre kreiert. Seit dem Sommer 2016 kommt ausserdem ein Gin aus hochwertigen Botanicals hinzu.

Die Ursprünge der Brennerei Ehringhausen reichen auf das Jahr 1962 zurück. Sie ist beheimatet auf dem Hof Ehringhausen, dessen Geschichte bis in das Jahr 1237 zurückreicht.

Brennerei Ehringhausen

Schloss Nordkirchen

Schloss Nordkirchen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ausflugszielen im Münsterland und ist ein eindrucksvolles Beispiel großer Baukunst. Imposant liegt das „Westfälische Versailles“ inmitten einer weitläufigen Parklandschaft und ist ein beeindruckendes Beispiel einer komplett erhaltenen Barockanlage.

Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss mit seinem großzügigen, rund 170 Hektar großen Park wurde von der UNESCO als "Gesamtkunstwerk von internationalem Rang" für schutzwürdig erklärt.

Schloss Westerwinkel

Schloss Westerwinkel ist ein barockes Wasserschloss.

Die Besonderheit dieses Schlosses beruht nicht auf einer ereignisreichen Vergangenheit oder auf einer faszinierenden Baugeschichte. Vielmehr unterscheidet es sich von allen anderen Schlössern eher durch seinen eigenen Charakter. Es ist zurückhaltend, wie die Einwohner dieses Landstrichs; es versteckt sich in den Hochwäldern und in den mit Hecken eingefriedeten Wiesen und Feldern; es scheint viel eher allein bleiben zu wollen, verborgen vor jedem Fremden, mit sich selbst und seiner kleinen Welt zufrieden.

MAP & GPS


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Was hatten wir auf unserem ersten Bikepacking Trip dabei?

In unserem letzten Blogpost erzählten wir dir von unserem ersten Bikepacking-Abenteuer. Im Vorfeld überlegten wir ausgiebig, was wir mitnehmen wollen, und wie wir das Ganze an unseren Fahrrädern verstauen könnten.

Mit ein paar Wochen Abstand zu der Reise, wollen wir ein Fazit ziehen. Was war sinvoll und was unnötig. Was würden wir wieder so machen und was anders, all das in diesem Artikel.

DIE TASCHEN-FRAGE

Wie viele Taschen brauchen wir? Und wie groß müssen diese sein? Wenn man das erste Mal unterwegs ist, oder es plant unterwegs zu sein, stellt man sich eine Menge Fragen.

Wichtig: Wasserdicht, denn deutsche Spätsommer bedeuten wettermäßig auch Herausforderung. Auf die Sonne kann man eben nicht immer zählen.

Außerdem möglichst geräumig, aber nicht zu groß. Schließich wollen wir uns auf das Nötigste reduzieren und nichts mitnehmen, was unnötig ist.

DIE WASSER-FRAGE

Während des Radfahrens genug zu trinken ist nicht immer so einfach, sollte aber nicht unterschätzt werden.

Aufgrund der Taschen entschieden wir uns für je zwei Flaschen von Fidlock mit je 590 ml. Durch das Magnetsystem haben sie den Vorteil, auch bei wenig Platz nutzbar zu sein. Keine platzeinnehmenden Flaschenhalter und durch den Deckel bleibt das Mundstück bei jeder Witterung frei von Dreck.

DAS SET-UP

Welche Taschen hat Jana genutzt?

Das Rad bietet viele Anbaupunkte am Rahmen und an der Gabel, dadurch konnte ich, obwohl ich nur einen 52er Rahmen fahre, eine große Rahmentasche nutzen und meine Trinkflaschen an der Gabel befestigen.

– Apidura Expedition Full Frame Pack (6l)
– Apidura Expedition Saddle Pack (17l)
– Apidura Expedition Top Tube Pack (1l)
– Apidura Backcountry Food Pouch (1.2l)

What's in my bag?

Das Problem, mehr mitzunehmen als man braucht, ist ziemlich einfach und wohl jedem bekannt. Aber auf manches möchte man ja auch nicht verzichten. Am wichtigsten sind natürlich die Snacks. Bei den Hygiene Artikeln setze ich auf kleine Versionen und Abgefülltes.

Essentielles


Muc Off C3* Ceramic Lube Wet // Geldkarten & Bargeld (Ögon Smart Case Original) // Beleuchtung (Light & Motion Vis Pro 100 Trail & Vis 180 Pro) // Desinfektionsmittel // Taschentücher // 2x Fahrradschlauch

Kleidung


Elektronik


iPhone Ladekabel // XLayer Powerbank Micro 5.000 // Wahoo ELMNT Roam Ladekabel // Ladekabel Licht // Ladekabel Apple Watch (vergessen!) // Wahoo Pulsmesser

Essen / Snacks


Halsbonbons // Clif Bloks Energy Chews Mountain Berry // Diverse Protein- und Energy Riegel // Gesalzene Nüsse // Vegane Chili-Mayonaise // Isostar Powertabs Cranberry

Hygiene


Antibacterial Chamois Cream – Pour Femmes // Duschgel // Hydrophil Zahnbürste // Shampoo & Trockenshampoo // Zahnpastatabs für 2 Personen // FFP 2 Masken // Haarbürste // Sonnencreme LSF 50 // Taschentücher // Deo // Gesichtscreme

Notfallset


Anti-Zecken und Mücken Spray // Zeckenzange // Wunddesinfektion // Schmerztabletten // Hygiene-Tücher bzw. Babytücher

DAS SET-UP

Welche Taschen hat Björn genutzt?

Mein Grail ist nicht das ideale Rad für Bike-Packing, da wenig Anbaupunkte vorhanden sind und der Lenker nicht wirklich geeignet für Taschen ist. Für diese Tour waren die Möglichkeiten ausreichend, wenn wir allerdings noch ein Schlaf-Setup mitnehmen müssten, würde das schwierig werden. Ob ich irgendwie eine Lenkertasche befestigen könnte, müsste ich ausprobieren.

Apidura Expedition Frame Pack (3l)
Apidura Expedition Saddle Pack (17l)
Apidura Backcountry Downtube Pack (1.8l)

What's in my bag?

Das Problem, mehr mitzunehmen als man braucht, ist ziemlich einfach und wohl jedem bekannt. Aber auf manches möchte man ja auch nicht verzichten. Am wichtigsten sind natürlich die Snacks. Bei den Hygiene Artikeln setze ich auf kleine Versionen und Abgefülltes.

Essentielles


Halsbonbons // Fahrradschloss // Geldkarten // Ausweis // Smartphone

Kleidung


Windweste // 1 langes Trikot // 2 kurze Trikots // Regenhandschuhe // Baselayer // Beinlinge // Armlinge // Mütze // Loop // 2 Bibs // T-Shirt // Longsleeve // Jeans // 3 Boxers // 3 Paar Socken // Helm + Sonnenbrille // Windjacke // Fahrradschuhe // Flip Flops

Werkzeug


Reifenheber // Schläuche // Luftpumpe // Multitool

Elektronik


Kamera // Objektiv // Speicherkarten // Kamera-Akkus // Solar-Powerbank // iPhone Ladekabel // Wahoo Elemnt Roam Ladekabel // Ladekabel Licht // Wahoo Pulsmesser // Vorder- und Rücklicht (Light & Motion Vis Pro 100 Trail und Vis 180 Pro)

Hygiene


Chamois Creme // FFP-2 Masken // Muc-Off Amino Recovery Balm // Allergietabletten // Schmerzsalbe // Gesichtscreme // Deo // Zahnbürste

FAZIT

Nach diesen (ewig langen) Listen mal etwas zusammengefasst, was würden wir beim nächsten Mal ändern?

Generell hatten wir wohl etwas zu viel Kleidung dabei. Bedenkt man, dass wir Waschgelegenheiten hatten, hätte da weniger gereicht. Manche Teile waren auch aufgrund des Wetters unnötig, sowas ist aber ja oftmals vorher nicht sicher abzuschätzen. Also da lieber zu viel dabei haben.

Jana ist der Meinung, sie hätte ihre Top Tube Bag nicht wirklich gebraucht. Praktisch ist sie, aber alles was sie darin hatte, hätte sie wohl auch im Trikot verstauen können.

Wo wir gerade bei Taschen sind, ich habe auf jeden Fall eine Food Pouch auf meiner Liste für’s nächste Mal. Ich muss mal mit Janas Pouch testen, wie ich die gut an meinem Lenker befestigen kann, aber praktisch sind diese Pouches schon sehr. Mehr Essen in greifbarer Nähe haben, ein zusätzliches Getränk transportieren oder etwas Technik im Schnellzugriff haben, all das wäre möglich damit.

Auch würden wir unser Erste Hilfe Kit erweitern, Pflaster und eine Wärmedecke sollten wir vielleicht für den Fall der Fälle dabei haben.

Du hast auf unseren Listen vermutlich viele Ladekabel gesehen, da wollen wir uns informieren, ob es da kleine, transportable Möglichkeiten gibt, diese durch Multi-Adapter zu ersetzen um mehrere Geräte an einer Steckdose zu laden ohne eine sperrige Mehrfachsteckdose mitnehmen zu müssen. Bisher sind wir da leider nicht fündig geworden.

Eine weitere wichtige Anschaffung, die für uns auf der Liste steht (besonders wenn wir nächstes Jahr mit Zelt und co unterwegs sein wollen) ist ein Leatherman (oder ein ähnliches Multi-Tool). Da haben wir schon angefangen uns zu informieren und es ist spannend, wie nerdig dieses Thema ist und was diese Tools alles können bzw. bieten.

Als wir gestern über dieses Resume sprachen, kamen wir überein, dass das allerwichtigste eine Sache war, die Chamois Creme. Damit hätten wir nicht wirklich gerechnet, da wir sonst nie wirklich welche benutzen, aber ab ca. Mitte Tag 2 war sie doch eine wirklich gute Begleiterin.

Wir hoffen, diese Infos helfen dir als Inspiration oder beim Planen deiner ersten Bikepacking-Tour. Hast du noch Fragen zu einem der Punkte? Hast du noch weitere Tipps oder findest du, dass etwas wichtiges fehlt? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!


Die Heideflächen der Nordheide

Hochmotiviert planten wir unsere Tour in Richtung Lüneburger Heide für den 2. April, und plötzlich standen 130 km vor uns. Viel loser Untergrund, aber auch etwas Asphalt lag vor uns. Wohl wissend, dass wir auf dieser Tour sicher Hunger haben werden und die einzigen offenen Läden (Supermärkte) wegen der Osterfeiertage völlig überfüllt sein würden, habe ich am Vortag kleine Pizzabrötchen zum Mitnehmen gebacken. Nichts ist schlimmer, als unterwegs Hunger zu haben. Ich mag einfach vorbereitet sein.

So begannen wir am Samstagmorgen nach dem Frühstück bei etwa 2° Celsius gegen 8:30 Uhr unseren Tag.

Wir fuhren durch die Hafencity – ziemlich entspannt an diesem Morgen, denn ein großer Teil der Straßen war abgesperrt und überall standen Sicherheitskräfte herum. Angeblich fand hier ein Filmdreh statt, von dem wir nichts gesehen haben, aber viele Leute haben die Chance genutzt, hier für YouTube oder für Tik Tok zu drehen – wer weiß.

Leider gibt es hier kaum Bilder vom Rest der Strecke. Wie Björn (immer wieder) erwähnte, tat ihm jedes einzelne Körperteil weh, und jeder kleine Hügel, den wir erklimmen mussten, zehrte an unserer Energie, und ich träumte schon von einem leckeren Essen auf der Couch zu Hause. Wir fuhren weiter, um schnell nach Hause zu kommen.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir mehr am Meckern als am Genießen der Umgebung und der schönen Natur. Aber manchmal ist das eben so. Wir sind sehr ehrgeizig an die Strecke herangegangen, wohl wissend, dass wir schon lange nicht mehr so viele Kilometer am Stück gefahren sind. Wahrscheinlich haben wir auch die knapp 800 Höhenmeter direkt gespürt. Wir sind eben echte Flachlandmenschen.

Insgesamt hatten wir 7 ½ Stunden Fahrtzeit und waren etwas mehr als 10 Stunden auf der Straße.  Trotzdem war diese Strecke schön und auf jeden Fall lohnenswert. Wir werden sie auf jeden Fall wieder fahren.

ROUTENDETAILS


Folg' uns bei Komoot und fahr' die Strecke selbst.


Von brennenden weissen Mooren und grünen Wäldern

Nach einer Fahrt in den Hamburger Westen am Samstag, fanden wir uns abends auf dem Sofa wieder, um darüber zu reden, wohin es am Sonntag gehen sollte. Wie so oft endete es mit „keine Ahnung, was denkst du?“ Also entschieden wir uns für eine Richtung, dieses Mal war es Norden.

Wir öffneten Komoot und fingen an, unsere Route zusammenzuklicken und zusammenzustellen. Aus einem Gespräch mit einem Freund wusste ich, dass er das Wittmoor und den Tangstedter Forst sehr mochte, und da noch keiner von uns dort gewesen war, sollte das auf jeden Fall Teil unserer Route werden. Wir fügten noch einige andere Orte hinzu und kamen so auf etwa 70 km.

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Zwischen Atomkraftwerken und baumbewachsenen Ruinen

Es ist Sonntag, 8 Uhr, wir wussten, dass wir heute mit dem Rad fahren wollten, hatten aber noch keinen Plan, wohin es gehen sollte. Ich hatte zwei Optionen im Kopf: Für die kommende Orbit360-Serie waren zwei Strecken im Raum Hamburg geplant. Da eine der Strecken einen Ort beinhaltete, den wir schon oft gefahren waren, die Holmer Sandberge, entschieden wir uns für die andere. Unsere Freunde Johanna & Timo hatten diese Strecke gescoutet und ich hatte interessante Fotos davon gesehen. Da wir aber nicht 190km fahren wollten, planten wir die Strecke um und bastelten uns eine knapp 100km Variante.

Nachdem wir gefrühstückt hatten, zumindest ich, da Jana heute Morgen nicht wirklich Lust hatte, viel zu essen, wollten wir uns fertig machen. Nun ja… Jana war es. Ich selbst musste mich erst einmal auf die Suche nach meinen Socken machen. Kennst du diese Situation? Man sucht in der Schublade nach dem Paar Socken, aber man kann sie einfach nicht finden. Man sucht immer weiter und plötzlich tauchen die Socken direkt vor den Augen auf? Wie blind kann man sein? Sei’s drum. Laden wir einfach die Route für das Wahoo herunter und los geht’s.

ROUTENDETAILS


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Festive 500 / 2020 – Ein Erfahrungsbericht

// FESTIVE 500

TAG 1

0 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 2

60 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 3

135 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 4

202 von 500km

Völlig erschöpft, müde, ich spüre Teile meines Körpers, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe. Der heutige Ruhetag ist offensichtlich dringend nötig. Wie man sich nach einer Runde Radfahren so schlapp fühlen kann, ist mir ein Rätsel. Ein noch größeres Rätsel ist, was will mein Körper von mir? Und dieses … Knie …

Jana fühlt sich auch ein wenig müde und hat leichten Muskelkater, aber im Vergleich zu mir scheint sie in Topform zu sein.

// FESTIVE 500

TAG 5

202 von 500km
// FESTIVE 500

TAG 6

281 von 500km

Buddy, can we go out and ride tonight…?

Nein, leider nicht, Lefty. Mein Knie beschwert sich wieder und außerdem habe ich mir gestern einen Nerv eingeklemmt und mein Rücken tut weh.

Also: Sofa und gut is.

Jana fuhr solide 40 km auf Zwift neben dem Sofa. Als guter Ehemann habe ich sie mental und mit nachgefüllten Bidons unterstützt.

Ich will wieder raus und Rad fahren… Aber ich muss auf meinen Körper hören.

// FESTIVE 500

TAG 7

321 von 500km

Es ist Tag 7 der #festive500 Challenge und während ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Sofa und lege mein Bein hoch. An meinem Knie hat sich nichts geändert, also war’s das mit der Challenge für mich. Diese wunderbare Frau an meiner Seite ist aber noch am Start. Sie hat 387/500 km geschafft und hat gerade die Idee in den Raum geworfen, die restlichen Kilometer morgen auf Zwift in zwei Etappen zu fahren. Ich habe nichts als Bewunderung für sie übrig. Ja, drinnen ist es nicht kalt und windig, aber bei der Monotonie auf dem Rollentrainer würde ich nie mehr als 2 Stunden fahren.

Ich bin sehr gespannt, ob Jana das morgen schaffen wird. Ich glaube fest an sie, und wenn es nicht klappt, wird sie in diesen 8 Tagen so viele Kilometer gefahren sein wie nie zuvor.

// FESTIVE 500

TAG 8

387 von 500km

Frohes neues Jahr. Tag 8 der #festive500 und damit der letzte Tag. Björn konnte leider nicht weiterfahren, seine Herausforderung war nach 280km vorbei. Das lag an seinem schmerzhaften Knie. Aber man muss auf seinen Körper hören.

Das bedeutete: noch 120 km zu fahren.

Drinnen war meine bisher längste Fahrt 50 km lang gewesen. Obwohl man nicht den Elementen ausgesetzt ist, ist das Fahren im Freien ein bisschen aufregender und abwechslungsreicher.

Voll motiviert fuhr ich die ersten 61 km, aß ein Stück Kuchen und begann die zweite Fahrt.

Nach 4 1/2 Stunden Fahrt war ich fertig.

Schließlich hat mit 511 km zumindest einer von uns die Herausforderung gemeistert. Wir sind beide stolz auf uns – denn so viele Kilometer am Stück sind wir noch nie gefahren und ich habe erst diesen Sommer richtig mit dem Radfahren angefangen.

Mal sehen, ob wir es nächstes Jahr wieder versuchen werden, auf jeden Fall freuen wir uns auf ein 2021 mit viel Zeit auf dem Rad!


Das erste Mal auf einem E-Bike: Specialized Turbo Creo SL Evo


Welcome to Ride Punk Ride

Moin (this is how we say “hello” here in Hamburg) and welcome to www.ridepunkride.com. This is our place on the web, where we want to write about everything that is connected with cycling in our lives. So far we only did this via our Instagram profile, but we wanted more. As much as we both like Instagram and spend quite a bit of time there, whether for private or professional purposes, there are some things about Instagram that we don’t like that much. Instagram as a platform is just very limiting, whether it’ s about image formats (you should hear our discussions, that an image looks much better in landscape format, but then is displayed too small on Instagram to draw attention), about the length of texts or just which photos get attention and which ones just don’t “work” on the platform. With this website we are solving all these problems for us, because we can write more detailed about things that would otherwise be overlooked on Instagram. We can share more photos and share them in reasonable size and quality. Plus, having something to work on with each other is fantastic. After all, we share a passion for cycling and also for photography and social media. So why not try to get more out of it?

Along with this website we are making plans and thinking of ideas for what’s to come and this could all be quite exciting. To start new projects is always something great and in this crazy year 2020 we thought we should use the time to do so.

We are happy to have you here.

// Jana & Björn